Die Villa Romana in Desenzano, die 1921 ans Licht kam, ist das wichtigste Zeugnis der großen spätantiken Villen in Norditalien.
Die am Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. erbaute Villa überblickte den See mit Molen, Anlegestellen und vielleicht Fischfarmen.
Die mehr als 240 Quadratmeter polychromen Mosaiken von wertvoller Verarbeitung stellen Szenen mit erntenden Amoretten oder auf fahrenden Streitwagen, Mänaden und Satyrn, wilden Tieren, Allegorien dar.
Es ist möglich, dass der Besitzer Flavius Magnus Decentius, Bruder des Kaisers Magnentius, war, daher der heutige Name der Stadt.